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Kinderhilfe Kiew e.V.
co Apotheke am Rathaus
Rathausplatz 3
D- 79576 Weil am Rhein
Tel.: 07621/ 97 41 10
Fax : 07621/ 9 74 11 15




 

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KiHeV: So viel und so effektiv wie möglich helfen


List of equipment which we are waiting to be purchased by NRCRM administration,
Liste der Ausrüstung, auf die vom Forschungszentrum lange gewertet wird

HIER
zum downloaden (pdf)
 

 
 
 


 

Pressebericht der Badischen Zeitung zu "Ein Wunder dank der Hilfe aus Weil" .
Zum  Beitrag



 
 

Thomas Harms für beispielhaftes Wirken ausgezeichnet / Dank an die Weiler für die selbstlose Hilfe Weil am Rhein



Thomas Harms, Vorsitzender der Weiler Kinderhilfe KiHeV, bei seinem jüngsten Besuch in der Kinderklinik in Kiew, wo er wieder wichtige Spenden wie Diagnostika und Medikamente überbrachte. Rechts die Leiterin der hämatologischen Kinderabteilung, Prof. Ekaterina Bruslova.

 

(sif). Thomas Harms, engagierter Vorsitzender der Weiler Kinderhilfe KiHeV, ist wieder zurückgekehrt von seinem hilfreichen Besuch in Kiew, wo er wieder zugunsten der strahlengeschädigten Kinder als Folge der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl wichtige Medikamente und Diagnostika sowie einen Spendenscheck in Höhe von 7500 Euro überbracht hat. Zudem ist er für sein jahreslanges Engagement ausgezeichnet worden.

Wie wichtig die humanitäre Hilfe aus Weil am Rhein ist und wie dankbar die Klinik darüber ist, das unterstreicht auch ein Brief, den Dimetry Bazyka, stellvertretender Generaldirektor des Forschungungszentrums für Strahlenmedizin SCRM, und Professor Anatolii Chumak, Leiter der Abteilung für die Koordinierung, Planung und Auswertung wissenschaftlicher Studien, an Thomas Harms übergeben haben.

Die Reise nach Kiew war so wichtig wie jedes Mal, bilanzierte der Weiler KiHeV-Vorsitzende nach seiner Rückkehr, der dringend notwendige Diagnostika dabei hatte. Harms finanziert seine Reisen nach Kiew stets aus eigener Tasche und steuert auch einen beachtlichen Teil der Geldspenden bei. Außerdem können von dem mitgebrachten Geld solche Diagnostika besorgt werden, um den strahlengeschädigten Kindern die richtige Therapie zuteil werden zu lassen.

Der an Leukämie erkrankte Vitali ist 14 Jahre alt und wird seit sieben Jahren für jeweils drei bis vier Wochen im Jahr behandelt, damit sein Gesundheitszustand kontrolliert und auf gutem Niveau gehalten werden kann, berichtet Harms und nennt weitere Beispiele. So leiden die 16-jährige Ana und der zwölfjährige Andrei unter gravierender Anämie.

Wir möchten uns bei allen für die selbstlose humanitäre Hilfe bedanken, die mit Spenden die Kinderhilfe KiHeV in Weil am Rhein unterstützen, schreiben die Vertreter der Kinderklinik und des Forschungszentrums. Die Kinderhilfe KiHeV mit Thomas Harms an der Spitze bleibe seit vielen Jahren ihren Prinzipien treu: So viel wie möglich und so effektiv wie möglich zu helfen, heißt es unter anderem in dem Schreiben.

Arzneimittel, OP-Tische und chirurgische Instrumente, Dental-Einheiten und Physiotherapie-Geräte hätten schon dank der Spenden aus Weil am Rhein angeschafft werden können. Der wohl wichtigste Beitrag zu helfen sei der Kauf von Reagenzien für die Diagnostik von Erkrankungen. Denn ohne richtige Diagnose könne nicht wirksam behandelt werden. Der Einsatz moderner Diagnose-Tools helfe nicht nur dem Patienten, sondern bringe auch wichtige Erkenntnisse, die in die Welt der Wissenschaft einfließe, gerade bei einer chronisch, lymphatischen Leukämie. Die Ergebnisse der Forschung, die auch dank der Weiler Hilfe möglich geworden seien, schlagen sich in international renommierten Zeitschriften nieder und leisten wertvolle Hilfe bei der Überwindung der Auswirkungen von Strahlenschäden.

Deshalb hat die National Academy of Medical Sciences der Ukraine Thomas Harms mit dem Certificate of Merit für den Beitrag zur Überwindung der medizinischen Folgen der Katatstrophe von Tschernobyl ausgezeichnet. Wir schätzen und respektieren diesen edlen Mann, heißt es in dem Brief.


Hilfe, die dringend nötig ist
 
Thomas Harms übergab in Kiew neben Laborgeräten und Kleidung auch Süßigkeiten und  Geschenke.

 

 
      
 
 

Thomas Harms hatte für die Kinder der Strahlenklinik auch Geschenke mitgebracht.

WEIL AM RHEIN. Dieser Tage reiste Thomas Harms, Vorsitzender des Kinderhilfswerks KiHev, mit 90 Kilogramm Süßigkeiten und Geschenken sowie diversen Laborgeräten wieder nach Kiew. Mit im Gepäck war Kleidung, die von der Polizei "ausrangiert" worden war, und 4000 Euro Spendengelder.

"Und diese Hilfe war bitter nötig, denn für das Analysegerät waren nur noch wenige Reagenzien vorhanden", berichtet Thomas Harms nach seiner Rückkehr. Der Staat verspreche zwar Unterstützung, aber die Hilfe lasse einfach zu lange auf sich warten. Dazu komme, dass die Mittel sehr viel geringer seien, als zunächst versprochen. Deshalb war seine Mission mehr als notwendig und äußerst hilfreich, versichert Thomas Harms.

Sehr erfreulich war es für ihn, die beiden Kinder Lluba und Veronica wieder zu sehen, denn deren Gesundheitsaussichten waren im Herbst noch sehr bescheiden. Ihre strahlenden Augen und ihr glückliches Lachen zeigten, dass durch Therapien und Medikamente die Kinder und deren Eltern hoffen können, über einen längeren Zeitraum ohne die beschwerlichen Symptome ihrer Krankheiten leben zu können.

Zum Abschied erhielt Harms von Professor A. M. Serdiuk, dem neuen Präsidenten der medizinischen Akademie, eine Anerkennungsurkunde. Diese Auszeichnung soll die große Dankbarkeit für die Unterstützung und Hilfe zum Ausdruck bringen, die der Verein Kinderhilfe KiHev, der 1992 gegründet wurde, in den vergangenen Jahren geleistet hat.

Wer dieses Projekt unterstützen möchte, kann auch kleinere Beträge auf das Konto der Kinderhilfe KiHev bei der Sparkasse Markgräflerland, Kontonummer 8131112, BLZ 68351865 oder auf das Konto bei der Volksbank Lörrach, Kontonummer 380555, BLZ 68390000, überweisen.
 
 

 

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